Arzt hält ein MRT-Bild in der Hand und notiert sich den neurologischen Befund. Arzt hält ein MRT-Bild in der Hand und notiert sich den neurologischen Befund.

Klinik für

Neurologie & Neurogeriatrie

Leistungen

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IHRE EXPERTEN FÜR NEUROLOGIE & NEUROGERIATRIE.

IHR EVK METTMANN.

Vektorillustration eines Gehirns in der Farbe Violett.

Die Klinik für Neurologie & Neurogeriatrie im Evangelischen Krankenhaus Mettmann deckt ein breites Spektrum an Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems ab und bietet individuelle Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten auf höchstem medizinischem Niveau. Durch die Stroke Unit wird auch der neurologische Notfall, der Schlaganfall, versorgt.

Besondere Schwerpunkte liegen in der Akutversorgung von Schlaganfällen, der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer sowie von infektiösen neurologischen Erkrankungen wie Meningitis und Enzephalitis. Zudem widmen wir uns der Therapie chronisch-entzündlicher und neuromuskulärer Störungen mit modernsten Verfahren.

Darüber hinaus betreut die Neuro-Geriatrie Patienten im höheren Lebensalter, die aufgrund von neurologischen Erkrankungen eine spezialisierte, bedarfsgerechte Pflege und Versorgung benötigen.

Entdecken Sie die bequeme Art der Terminvereinbarung im Evangelischen Krankenhaus Mettmann! Nutzen Sie Doctolib, um ganz einfach online einen Termin bei einem unserer Ärzte in einer unserer Kliniken zu vereinbaren. Sollten wir Rückfragen oder weitere Informationen zu Ihrem Termin für Sie haben, dann melden wir uns im Nachgang Ihrer Terminbuchung.

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Neurologie & Neurogeriatrie

Unsere

neurologischen Leistungen

Die Neurologie ist ein medizinisches Fachgebiet mit zahlreichen Subspezialisierungen, die allesamt ein tiefgreifendes Fachwissen und große Expertise verlangen. Nur durch diese spezialisierte Herangehensweise wird eine ganzheitliche Diagnostik ermöglicht, die als Basis dient, um für jeden Patienten die individuell beste Therapie zu entwickeln und umzusetzen. Heutzutage lassen sich viele neurologische Erkrankungen und Störungen erfolgreich behandeln – dabei stehen moderne Medikamente, verschiedene interventionelle Verfahren und rehabilitative Maßnahmen zur Verfügung, die häufig auch in Kombination angewendet werden.

Schlaganfall – schnelle Hilfe im akuten Notfall

Die Klinik für Neurologie ist auf die Versorgung von akuten Schlaganfällen spezialisiert und bietet auf der Stroke Unit eine hochqualifizierte Betreuung. Ein Schlaganfall entsteht häufig durch eine Unterbrechung der Blutzufuhr im Gehirn, wodurch die Zellen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden und Hirngewebe innerhalb kürzester Zeit absterben kann. Die häufigsten Ursachen sind Gefäßverstopfungen, Blutgerinnsel oder, in selteneren Fällen, Hirnblutungen. Typische Symptome sind Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen. Wie beim Herzinfarkt gilt auch hier: Je schneller der Schlaganfall erkannt und behandelt wird, desto geringer ist das Risiko für bleibende Schäden oder Spätfolgen.

Im Evangelischen Krankenhaus Mettmann diagnostizieren und behandeln wir den akuten ischämischen Schlaganfall, auch bekannt als Hirninfarkt. Für interventionell-neuroradiologische Eingriffe arbeiten wir eng mit dem Städtischen Klinikum Solingen zusammen, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Neurogeriatrie – Infos und Anmeldung für Zuweiser

Mit unserem Schwerpunkt der Neurogeriatrie nehmen wir neurologische Erkrankungen im höheren Lebensalter in den Fokus. Wir behandeln ältere Menschen mit Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Demenzen, sog. CIP/CIM oder multifaktoriell-bedingte Gang- oder Gleichgewichtsstörungen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu erhalten oder zu verbessern. Die Neurogeriatrie ist eine Frührehabilitationsform, die die somatische Medizin unseres Krankenhauses mit rehabilitativen Aspekten verbindet.

Das Ziel der stationären Rehabilitation ist ein bestmöglicher, stabiler Gesundheitszustand, damit die Patienten mit größtmöglicher Lebensqualität und Autonomie außerhalb des Krankenhauses ihr Leben gestalten können. Damit dies gelingt werden persönliche Ressourcen und der individuelle Funktionsstatus anhand von standardisierten Testungen erfasst und gleichzeitig mittels einer neurologischen Diagnostik Funktionsstörungen oder Beeinträchtigungen erhoben. Danach erfolgt die Erstellung und Umsetzung eines bedarfsgerechten, individuellen Therapieplans.

Zum Erreichen der Ziele halten wir ein multiprofessionelles Team aus Neurologen, Pflegefachkräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden/klinischen Linguisten und Neuro-Psychologen sowie dem Sozialdienst bereit.

Die Aufnahme in die Klinik für Neurologie & Neurogeriatrie zur neurogeriatrischen Komplexbehandlung (ca. zwei Wochen) ist bei einer neurologischen Hauptdiagnose mit akutmedizinischen Handlungsbedarf (§ 39 SGB V) möglich. Die Indikation wird nach Übersendung des Aufnahmeformulars durch einen zuweisenden Arzt durch die Klinik für Neurologie & Neurogeriatrie geprüft.

Bewegungsstörungen – Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen

Die Klinik für Neurologie im EVK Mettmann ist ebenfalls auf die Behandlung von Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson spezialisiert. Diese degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems führt zu einem Verlust von Nervenzellen, die für die Bewegungssteuerung verantwortlich sind. Zu den häufigsten Symptomen gehören Zittern, Muskelsteifheit und Gangstörungen.

Eine individuelle Behandlung, meist mit Medikamenten zur Linderung der Symptome, ermöglicht den Patienten ein besseres Leben. Unser Team arbeitet zudem an innovativen Therapieansätzen zur Verbesserung der Lebensqualität von Parkinson-Patienten.

Demenzen – Früherkennung und Prävention

Im Bereich der Demenzerkrankungen wie Alzheimer befassen sich unsere Neurologen mit den kognitiven Störungen, die zu Gedächtnis-, Konzentrations- und Orientierungsproblemen führen. Demenz tritt oft schleichend auf, weshalb eine frühzeitige Diagnose und Intervention entscheidend für die Lebensqualität der Patienten ist.

Unsere Klinik bietet umfassende Diagnostik und Therapieansätze, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und den Patienten eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Wir setzen auf präventive Maßnahmen, um das Risiko einer Demenz zu senken. Dazu zählen gesunde Lebensgewohnheiten wie regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und geistige Aktivität.

Erregerbedingte Erkrankungen – Meningitis und Enzephalitis

Entzündungen der Hirnhaut (Meningitis) oder des Gehirns (Enzephalitis) können durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden und erfordern eine sofortige Behandlung. Frühzeitige Diagnosen und die richtige Wahl von antiviralen oder antibiotischen Medikamenten sind entscheidend, um schwere Folgeschäden zu verhindern.

In unserer Klinik bieten wir eine schnelle, zielgerichtete Behandlung, um das Risiko bleibender neurologischer Schäden zu minimieren.

Neuroimmunologie / chronisch-entzündliche Erkrankungen des Nervensystems

Unsere neurologische Klinik bietet spezialisierte Behandlungen für chronisch-entzündliche Erkrankungen des Nervensystems. Ein Beispiel hierfür ist Multiple Sklerose (MS), eine Krankheit, bei der das Immunsystem die Schutzhülle der Nerven (Myelinschicht) angreift. Dies kann zu Symptomen wie Koordinationsstörungen, Schwindel, Feinmotorikstörungen und Gangstörungen führen.

Dank moderner neuroimmunologischer Medikamente haben sich die Behandlungsmöglichkeiten erheblich verbessert, und wir können heutzutage die Schübe der Krankheit weitgehend verhindern und das Fortschreiten der MS bremsen.

Neuroonkologie – Tumorerkrankungen des Nervensystems

In der Neuroonkologie behandeln wir Tumore des Gehirns, Rückenmarks und peripherer Nerven. Diese Tumoren können entweder primär neurologischen Ursprung haben oder als Metastasen sekundär aus anderen Körperregionen entstehen.

Die Diagnose und Therapie dieser Tumoren erfordert oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, wobei unser Team in enger Kooperation mit Neurochirurgen, Neuropathologen und Nuklearmedizinern arbeitet. Modernste Verfahren, einschließlich bildgebender Diagnostik und chirurgischer Eingriffe, kommen zum Einsatz, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Neurogene Schluckstörung (Dysphagie)

In der Medizin wird der gestörte Schluckakt als sog. Dysphagie bezeichnet. Neurologische Erkrankungen stellen die häufigsten Ursachen von Dysphagien dar. Diese Schluckstörungen bezeichnet man folglich als neurogene Dysphagien. Fast jeder Zweite aller neurologischen Patienten kann von einer neurogenen Dysphagie betroffen sein. Zur Prävention und Gefahrenabwehr des Verschluckens mit all seinen Folgen wie z. B. einer Lungenentzündung sollte möglichst frühzeitig eine sichere Erstdiagnostik erfolgen. Insbesondere in der akuten Phase eines Schlaganfalls sind bis zu 80 % aller Betroffenen teils schwer dysphagisch und können auf natürlichem Wege, d.h. über den Mundraum nicht ernährt werden. Auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie dem Morbus Parkinson entwickelt sich sehr häufig im Verlauf eine neurogene Schluckstörung.

Die sog. fiberendoskopische Evaluation des Schluckens, kurz: FEES – hat sich in der Neurologie gegenwärtig als der Goldstandard in der klinisch-apparativen Dysphagiediagnostik etabliert. Die FEES kommt daher auch am EVK Mettmann routinemäßig und hochfrequent zum Einsatz. In dieser speziellen endoskopischen Untersuchungstechnik des Schluckakts werden etwaige anatomische Auffälligkeiten des Nasenrachenraums und des Rachenkehlkopfareals beschrieben (Ruhebeobachtung) sowie der schluckrelevante Bereich auf potenzielle Bewegungsstörungen überprüft (Funktionsprüfung). Des Weiteren wird die Suffizienz des Speichelschluckens eruiert und die Patienten bekommen unter Sicht eine Auswahl an Speisen und Getränken angereicht, welche in der Konsistenz und der Menge variieren. Bei entstandenen Residuen (Speiseresten), Eindringen des Speichels sowie der Nahrung in den Kehlkopfeingang (Penetration) oder bei Aspirationen von beidem in den unteren Atemtrakt werden die Reaktionen und Schutz- und Hustreflexe der entsprechenden Patienten entsprechend beobachtet. Ferner können entsprechende Maßnahmen für ein „effektives Reinigen“ ergriffen und trainiert werden. Darüber hinaus kann mit der FEES beurteilt werden, inwieweit die Patienten in der Lage sind, therapeutische Techniken umzusetzen, um einen sicheren Schluckakt zu generieren.

Auf objektiver Basis kann so mittels FEES eine sichere Kostformempfehlung ausgesprochen und weitere logopädische Therapieschritte eingeleitet werden.

Unsere diagnostischen Verfahren – Präzision für Ihre Gesundheit

Unsere Klinik bietet modernste diagnostische Verfahren, um Ihre neurologischen Erkrankungen schnell und zuverlässig zu diagnostizieren:

  • Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels und Rückenmarks
  • Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Gefäße mittels Doppler- und Duplexsonographie
  • Elektroenzephalographie (EEG) zur Abklärung von Epilepsie und anderen neurologischen Störungen
  • Elektroneurographie (ENG) und Elektromyographie (EMG) zur Untersuchung der Nerven und Muskeln
  • Diagnostik zur neuromuskulären Überleitung und evokierte Potentiale (VEP, SEP, MEP) zur Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeit
Statement von Chefarzt Dr. med. Bosche auf einem Stationsflur des EVK Mettmann. Statement von Chefarzt Dr. med. Bosche auf grauem Hintergrund.

“Von der neurologischen Akuterkrankung, über eine chronische Diagnose bis hin zum neurologischen Notfall, dem Schlaganfall – wir geben rund um die Uhr unser Bestes, damit es Ihnen schnell wieder besser geht!”

Prof. Dr. med. Bert Bosche
Chefarzt Neurologie & Neurogeriatrie