Kompetenz und Nähe, die man spürt.

Regionalanästhesie / Teilnarkose

Regionalanästhesie oder Teilnarkose

Bei der Regionalanästhesie wird ein größerer Teil des Körpers betäubt als bei der Lokalanästhesie. Dies kann zum Beispiel ein Bein, ein Arm oder der Bauchbereich sein. Um in diesen Körperregionen Schmerzfreiheit zu erlangen, wird die Weiterleitung des Schmerzreizes unterbrochen. Normalerweise werden Schmerzreize aus allen Körperregionen zum Rückenmark und von dort aus zum Gehirn weitergeleitet. Mit der Regionalanästhesie unterbricht man quasi die Weiterleitung des Schmerzreizes. Diese Blockade wird - je nachdem, wo operiert wird - an unterschiedlichen Stellen direkt am Nerv oder rückenmarksnah vorgenommen.

Wie ist der Ablauf bei einer Regionalanästhesie?

Bei der Regionalanästhesie wird ein Nervenbündel örtlich betäubt. Das heißt, es wird ein Betäubungsmittel an, nicht in den Nerv gespritzt. Nach ca. 20 Minuten dringt das Lokalanästhetikum dann in die Nervenfasern ein. Der Nerv verliert seine Weiterleitungsfunktion von Reizen, der Patient wird schmerzfrei.

Welche Nachteile gibt es bei einer Regionalanästhesie?

Bei der Regionalanästhesie können Blutergüsse und Entzündungen im Bereich der betäubten Nerven auftreten. In der Nähe zum Rückenmark kann eine Regionalanästhesie zu Lähmungen, schlimmstenfalls sogar zu bleibenden Lähmungen führen.