Kompetenz und Nähe, die man spürt.

Hüftendoprothetik

Was ist eine Hüftendoprothese?

Bei Endoprothesen handelt es sich um Implantate, die dauerhaft im Körper verbleiben und den geschädigten Körperteil ganz oder teilweise ersetzen. Im Wesentlichen sind alle körperfremden Ersatzteile, die komplett in den Körper eingebracht werden, Endoprothesen, auch Implantate genannt.

Hüftendoprothesen sind nachgebildete Hüftgelenke aus verschiedenen Materialien wie z.B. Metall, Kunststoff oder Keramik.

Eine Hüftgelenks-Operation wird häufig im fortschreitenden Alter fällig, wenn sich die Gelenke verändert haben und die Beweglichkeit, beispielsweise durch Arthose, schmerzhaft oder eingeschränkt ist.

Welche Arten von künstlichen Hüftgelenken verwenden wir?

Die Orthopädie und Unfallchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Mettmann verwendet ausschließlich Implantate mit Metall-Kunststoff- oder Keramik-Kunststoff-Kombination. Die seit 2012 in der Kritik stehenden Implantate mit Metall-Metall-Kombination werden bei uns nicht eingesetzt.

Wie ist der weitere Verlauf nach der Operation?

Die krankengymnastische Bewegungstherapie des operierten Beines beginnt rasch nach der Operation. Patienten mit zementierten Prothesen beginnen bereits am ersten Tag nach der OP mit dem Mobilisationstraining. Patienten mit zementfreien Prothesen, müssen die erste Woche nach der Operation im Bett verbringen und dürfen die Hüfte nicht belasten, damit die Integration nicht gestört wird.
Die stationäre Behandlung nach einem komplikationslosen Eingriff dauert etwa zwölf Tage. Im Anschluss daran erfolgt die Rehabilitation in speziellen Kliniken. Der Aufenthalt dort dauert im Schnitt drei Wochen.
In den ersten Wochen können die Patienten einen Rollator benutzen, um die Gangsicherheit zu verbessern und das neue Gelenk nicht zu überlasten.