Kompetenz und Nähe, die man spürt.

Funktionsdiagnostik

Allgemeine Informationen zur Funktionsdiagnostik

Funktionsdiagnostik bedeutet - ganz  allgemein -  die Überprüfung der Verdauungsfunktion durch unterschiedliche Tests.  Sie kommen bei unterschiedlichen Beschwerden, wie zum Beispiel Sodbrennen, anhaltende Blähungen, Bauchschmerzen und Stuhlinkontinenz zum Einsatz. Durch die durchgeführten Tests sollen die Ursachen der Beschwerden ermittelt werden.

Stoffwechsel-, H2 - Atemtests

Diese Tests werden angewendet zum Ausschluss einer Intoleranz bei Lactose, Fructose sowie der Bestimmung der Passage-Geschwindigkeit durch Lactulose oder Glucose.  Hierbei können auch Fisteln, Kurzschlüsse oder bakterille Fehlbesiedlungen des Dünndarmes  erkannt werden.

24 ph – Metrie

Hierbei handelt es sich um eine Messung der Säurebelastung in der unteren Speiseröhre über 24 Stunden. Dadurch kann ein so genannter Reflux nachgewiesen werden – ein Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Zu Beginn der Untersuchung wird die Nasenschleimhaut mit einem Gel betäubt. Danach führt der Arzt eine dünne Sonde über die Nase in die Speiseröhre. Diese verbleibt dort für 24 Stunden. An der Sonde befindet sich ein Messgerät. Während der Messperiode führen Sie Protokoll über Ihre Nahrungsaufnahme. Am folgenden Tag wird die Sonde entfernt und die Ergebnisse ausgewertet.

Hinton-Test

Diese Untersuchung dient zur Bestimmung der Passagezeit von Nahrung vom Mund bis zum Enddarm. Er wird angewendet, um die Ursache für schwere chronische Verstopfungen zu finden. Sie nehmen dafür über sechs Tage lang jeweils täglich eine Kapsel ein. Diese enthält Marker, die von Röntgenstrahlen nicht durchleuchtet werden können. Die Marker sind unverdaulich und werden in unveränderter Form mit dem Stuhl transportiert und ausgeschieden. Am siebten  Tag wird eine Röntgenaufnahme gemacht, in der die im Darm verbliebenen Marker dargestellt werden. Aus der verbliebenen Anzahl der Marker kann die Gesamtpassagezeit berechnet werden.