Kompetenz und Nähe, die man spürt.

Diagnostische Bauchspiegelung

Was ist eine Bauchspiegelung?

Bei einer Bauchspiegelung werden die Inneren Organe in der Bauchhöhle untersucht. Hierzu führt der Operateur  Minikameras (starre Endoskope) in den Bauch ein und schaut sich die Organe über einen Monitor genauer an.

Warum wird sie durchgeführt?

In der Gynäkologie wird die Bauchspiegelung zur Behandlung von Erkrankungen als auch zur Diagnostik eingesetzt. Letzteres meistens bei diffusen Unterleibsschmerzen, um der Ursache für die Beschwerden auf den Grund zu kommen. Da eine Bauchspiegelung aber immer eine Operation unter Vollnarkose ist, wird sie zu diagnostischen Zwecken nur eingesetzt, wenn mittels konservativer Untersuchungen wie Ultraschall oder Computertomogramm keine Ursachen für  die Beschwerden gefunden werden konnten. Durch Spezialinstrumente können Proben für feingewebliche oder mikrobiologische Untersuchungen entnommen werden.

Wie wird sie durchgeführt?

Eine Bauchspiegelung wird immer unter Vollnarkose durchgeführt. Für die Einführung der Instrumente wird ein kleiner Schnitt im Bereich des Bauchnabels gemacht. Dies hat den Vorteil, dass man hinterher die Narbe kaum noch sieht. Danach wird der Bauch mit Gas aufgefüllt, damit die eng beieinanderliegenden Organe dem Operateur nicht die Sicht versperren. Anschließend wird das Laparoskop (Sichtinstrument) eingeführt. Hiermit werden alle Organe begutachtet. Bei Bedarf können mittels einer zusätzlich eingeführten Hülse im Schambereich Proben entnommen werden oder Kontrastmittel zur Diagnose eingebracht werden.

Welche Risiken gibt es?

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) ist heutzutage ein sehr sicherer Eingriff. Komplikationen lassen sich jedoch nicht hundertprozentig ausschließen. Blutungen, Organ- und Gefäßverletzungen oder Wundinfektionen sind grundsätzlich möglich.