Kompetenz und Nähe, die man spürt.

Wassergeburt

 

Wasser ist seit Jahrhunderten für seine entspannende Wirkung bekannt. Das warme Bad entlastet vom Gewicht des Bauches, fördert die Entspannung und kann die Wehentätigkeit erleichtern.

Im Evangelischen Krankenhaus Mettmann führen wir seit 1995 Wassergeburten durch. Dies macht ca. drei Prozent der Geburten aus. Der werdenden Mutter steht dafür ein spezielles Becken in einem gesonderten Raum zur Verfügung. So kann Sie sich ganz entspannt auf den Geburtsvorgang einlassen.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Wassergeburt?

  • komplikationsloser Schwangerschaftsverlauf
  • geringes Geburtsrisiko
  • Durchführung im Krankenhaus unter Anwesenheit einer Hebamme

Was spricht gegen eine Wassergeburt?

  • Mehrlingsgeburten
  • Beckenendlage
  • Frühgeburt
  • Übergroße Kinder
  • Verzögerter Geburtsverlauf
  • Verdacht auf Mangelversorgung des Kinds
  • Erkrankungen der Mutter, wie z.B. Hepatitis, HIV

Welche Besonderheiten sind bei einer Wassergeburt zu beachten?

Eine Periduralanästhesie (PDA) zur Schmerzbekämpfung ist bei einer Wassergeburt nicht möglich

Bei unseren Kreissaalführungen können sich werdende Eltern im Vorhinein über die Wassergeburt informieren und sich die Gebärwanne ansehen.