Kompetenz und Nähe, die man spürt.

Beckenendlage

 

Beckenendlage ist ein Sammelbegriff für alle Babys, die kurz vor der Geburt noch mit dem Kopf nach oben liegen. Grundsätzlich werden drei verschiedene Lagen unterschieden:

  • Steißlage: das Kind sitzt im Mutterleib und schlägt die Beine nach oben
  • Steiß-Fußlage: das Baby hockt im Schneidersitz
  • Fuß- oder Knielage: die Beine sind nach unten gestreckt

Hat sich das Baby bis zur 34. Schwangerschaftswoche noch nicht gedreht, dann muss eventuell über einen geplanten Kaiserschnitt nachgedacht werden. Insbesondere die Steiß-Fußlage und die Fuß-Knielage eignen sich nicht für eine normale Geburt.

Drehversuche

Indische Brücke

Die Schwangere legt sich auf den Rücken. Die Beine werden hoch gelagert. Unter das Becken wird ein Kissen oder eine Decke geschoben, damit ein Hohlkreuz entsteht. Dem Kind soll es dabei so unbequem werden, dass es sich dreht. Diese Methode muss von einer Hebamme angeleitet werden, da vielen Frauen dabei übel wird.

Moxabustion

Diese Methode kommt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Moxibustion werden kleine Mengen von getrockneten Beifußfasern auf Therapiepunkten abgebrannt. Um eine Drehung des Kindes herbeizuführen, wird bei der Schwangeren mit einer glühenden Moxa-Zigarre ein bestimmter Punkt am kleinen Zeh sehr stark erwärmt.