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Weitere Qualifikation in der Abteilung für Gynäkologie & Geburtshilfe


Dr. med. Clemens Stock, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Evangelischen Krankenhaus Mettmann, führt nach bestandener Prüfung  bei der Ärztekammer Nordrhein nun die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“. Damit ist er bisher einer von nur wenigen Gynäkologen in der Region.

„Ich freue mich sehr über diese neue Zusatzqualifikation, mit der ich meine Abteilung zukünftig noch gezielter strukturieren und führen kann – und natürlich nicht zuletzt weil sich die Arbeit und der enorme zeitliche Aufwand (200 Kursstunden, persönliche Studientage, Projektarbeiten, zwei Prüfungen) neben meiner Chefarzttätigkeit am Ende auszahlen!“ freute sich Dr. Stock über die bestandene zusätzliche Ausbildung.

Dabei ist die Materie keineswegs nur medizinisch ausgerichtet, sondern umfasst unter anderem auch betriebswirtschaftliche Aspekte, Kommunikationstechniken und Themen wie Projektleitung, Datenwesen, Moderatorenschulung oder Statistik. Themen, die mitunter Neuland waren und nach Feierabend erarbeitet werden mussten.

Doch warum beschäftigt sich ein Mediziner mit dieser auf den ersten Blick fachfremden, bisweilen sehr sperrigen Thematik? „Einerseits, weil es mir hilft, eine Abteilung unter den jeweils vorherrschenden Bedingungen zu strukturieren und zu führen“, so Stock, „da ich in die Lage versetzt werde, Prozesse und Abläufe innerhalb der Klinik professionell zu planen, umzusetzen, zu bewerten und anzupassen. Als Beispiel nannte er dafür neu entwickelte und implementierte Leitpfade, die klar darstellen, welche Maßnahmen oder Untersuchungen wann für die Patientinnen notwendig sind. Die Leitpfade wurden mit den Mitarbeitern der Abteilung gemeinsam erarbeitet und sind zudem nochmal in jeder Patientenakte hinterlegt. Dadurch erhalten die Abläufe in der Abteilung eine neue Routine und alle Mitarbeiter sind auf dem gleichen Stand.

Andererseits werden von Seiten des Gesetzgebers Maßnahmen der Qualitätssicherung und -steuerung im Gesundheitswesen immer wichtiger, wie das Krankenhausstrukturgesetz aus dem Jahre 2015 zeigt.“, ergänzt der Chefarzt.

Zu diesen Maßnahmen der Qualitätssicherung und Professionalisierung gehören zum Beispiel Schwerpunktsetzungen, wie sie mit der Gründung des MIC-Zentrums Bergisches Land bereits im EVK Mettmann stattgefunden haben und auch in anderen Fachabteilungen des Krankenhauses zu finden sind. Zudem erhält der gezielte Umgang mit Qualitätskennzahlen und Patientenzufriedenheit einen hohen Stellenwert und diesen Anforderungen stellt sich das EVK Mettmann.

Der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe ist das bislang bereits sehr gut gelungen und mit der erweiterten Qualifikation des Chefarztes können die künftigen Fragestellungen und Herausforderungen an das Krankenhaus noch besser angegangen werden.