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10 Jahre Darmzentrum Mettmann


„Dickdarmkrebs ist ein unnötiger Krebs“ lautet die eindeutige und zugleich etwas provokant klingende Aussage von Chefarzt Dr. med. Andreas Brauksiepe, der als Gastroenterologe das Darmzentrum in Mettmann gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Uwe Knaust aufgebaut hat und dieses bis heute auch gemeinsam leiten.

 

Dennoch: ca. 60.000 Patienten erkranken in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs, knapp die Hälfte davon stirbt daran. Im Hinblick auf Neuerkrankungen liegt die Bundesrepublik  im internationalen Vergleich an der Spitze. Immer noch ist der Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Das muss nicht sein, wissen die Mediziner des Darmzentrums Mettmann. „Eine regelmäßige Vorsorge und gesunde Ernährung kann den Darmkrebs nahezu komplett verhindern, denn er braucht Jahre um zu entstehen. Gutartige Polypen, die bei der Darmspiegelung sicher diagnostiziert und schonend entfernt werden, haben somit keine Chance, sich zu einem bösartigen Tumor zu entwickeln“, erklärt Dr. med. Brauksiepe, Chefarzt der Inneren Medizin. Das Darmzentrum Mettmann bietet mit einer hochmodern ausgestatteten Endoskopie alle Möglichkeiten der ambulanten und stationären Vorsorge. Diagnostik und Therapie verlaufen sicher und exakt ohne eine größere Belastung für den Patienten darzustellen – und kann Leben retten.

 

In den vergangenen zehn Jahren hat Chefarzt Dr. med. Brauksiepe allein mehr als 700 ambulante Koloskopien pro Jahr durchgeführt, insgesamt finden am EVK jährlich ca. 3500 Endoskopien statt. Darüber hinaus betreut Dr. med. Brauksiepe täglich die gastroenterologische Ambulanz für eine umfängliche Versorgung der Patienten im Kreis Mettmann und der Region. Dennoch und trotz des umfangreichen Vorsorgeangebotes werden im Darmzentrum Mettmann jährlich circa 50 Darmkrebspatienten behandelt und dann greift eine Bündelungen der medizinischen Kompetenzen im Darmzentrum.

 

In gemeinsamen Tumorkonferenzen, an denen Internisten, Chirurgen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen und Onkologen teilnehmen, erfolgt die individuelle Fallbesprechung. „Hier besprechen wir jeden an Darmkrebs erkrankten Patienten und die Therapie, die erfolgen muss“, erklärt Chefarzt Dr. med. Uwe Knaust, der für die chirurgische Versorgung der Patienten zuständig ist. „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Inneren Medizin und Allgemein- und Viszeralchirurgie, aber auch den eingebundenen Pflegekräften  funktioniert schnell, verbindlich und effizient, nicht zuletzt weil der Umgang aller Beteiligten überaus wertschätzend und kollegial verläuft“, begründet Chefarzt Dr. med. Uwe Knaust die erfolgreiche Arbeit im Darmzentrum.

 

Diese wurde nun erneut durch die Verleihung des Qualitätssiegels des Westdeutschen Darm-Centrums (WDC) bestätigt. Dieser freiwillige Vergleich mit anderen Kliniken dokumentiert anhand von erhobenen Kennzahlen den aktuellen Leistungsstand des Darmzentrums und folglich die Versorgungsqualität der Patienten. Die Auszeichnung erfolgt bei Einhaltung der Leitlinien und einer nachweislich überdurchschnittlichen hohen Qualität in der Versorgung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge.

 

„Das Zertifikat, das uns durch das WDC und im Rahmen des externen Qualitätssicherungsprogramms überreicht worden ist, verdeutlicht nochmal, wie erfolgreich die Arbeit im Darmzentrum Mettmann organisiert und umgesetzt wird“, freut sich Geschäftsführer Bernd Huckels über die Auszeichnung.

 

Es zeigt zudem, dass das Darmzentrum sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem spezialisierten Zentrum entwickelt hat, das seinen Patienten eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau ermöglicht – mit dem Ziel den Darmkrebs zu verhindern.