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Medienecho zur Veranstaltung mit Gesundheitsministerin Steffens


Anfang Februar lud das EVK Mettmann zur Informationsveranstaltung "Investitionsförderung in NRW: Die Zukunft der Patientenversorgung in den Krankenhäusern der Region." mit anschließender Podiumsdiskussion ein.

Zur gut besuchten Veranstaltung in der Brasserie 904 begrüßte Geschäftsführer Bernd Huckels (EVK Mettmann) die Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Peter Preuß (CDU-Landtagsfraktion), Jochen Brink (Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW & Vorstand des evangelischen Krankenhausverbundes Valeo-Kliniken GmbH), sowie Raphael Jonas (Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet) und Wolfram Bannenberg (Geschäftsführer Kplus Gruppe GmbH).

Zum Hintergrund der Veranstaltung:

Mit dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) wurde die Finanzierung der laufenden Kosten der Krankenhäuser auf eine verbesserte Grundlage gestellt und ein wichtiger Beitrag zur weiteren Steigerung der Versorgungsqualität geleistet. Jedoch bleibt die unzureichende Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser durch die Länder weiterhin ungelöst.

Vor diesem Hintergrund haben sich die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser zu dem „Bündnis für gesunde Krankenhäuser – Investieren aus Verantwortung“ zusammengeschlossen. Das Ziel des Bündnisses ist es, das gesetzlich zur Investitionsförderung der Krankenhäuser verpflichtete Land und die Öffentlichkeit über die Situation in den Krankenhäusern in NRW im Hinblick auf die Investitionsfinanzierung aufmerksam zu machen, um die nachweislich notwendigen Fördermittel zu erhalten.

Im Rahmen dieses Bündnisses hat die Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW) das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) damit beauftragt, erstmals flächendeckend — bis auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte — das „Investitionsbarometer NRW“ zur konkreten Investitionssituation der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser zu erstellen. Die nun vorliegenden Ergebnisse geben Auskunft über die Förderlücke, den Bedarf und die volkswirtschaftliche Bedeutung der Krankenhäuser in NRW und ihre Zukunft mit Blick auf die medizinische Versorgung.

Das Ergebnis dieser Analyse trifft auch für die Krankenhäuser im Kreis Mettmann zu. Auch wir leiden unter den Folgen der dauerhaften Unterfinanzierung. Allein im Kreis Mettmann beträgt die jährliche Förderlücke 14,9 Millionen € und der Investitionstau im Kreis beläuft sich inzwischen auf 236 Millionen €. Hier wird deutlich, dass die unzureichende Investitionsfinanzierung eine Herausforderung für die Krankenhäuser in unserem Gesundheitssystem darstellt, für die es bisher keine zukunftsorientierte Lösung gibt.

Hier finden Sie Links zur Berichterstattung:

 

http://www.gesunde-krankenhaeuser.de/2017/02/21/veranstaltung-am-06-02-2017-in-mettmann/

 

 

http://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/21697345_Land-NRW-will-Kliniken-mit-Milliardenprogramm-helfen.html

 

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-02/39989250-neue-westfaelische-bielefeld-kommentar-krankenhaeuser-profitieren-vom-wahlkampf-milliardenspiele-lothar-schmalen-duesseldorf-007.htm

 

 

 

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73229/NRW-SPD-plant-Milliardenspritze-fuer-Kliniken