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Neuer Chefarzt in der Anästhesie

Zusätzlich neuer Leitender Arzt innerhalb der Abteilung für Intensiv- und Notfallmedizin


Gleich zwei Ärzte verstärken seit Jahresbeginn die Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin im EVK Mettmann. Herr Dr. med. Sebastian Rossbach hat am 1. Januar 2017 die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. med. Walter Linde angetreten und verantwortet seitdem als Chefarzt die Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin. Neuer Arbeitgeber ist das EVK zudem für Dr. med. Hofer, der als Leitender Arzt  innerhalb der Abteilung seinen Schwerpunkt auf die Intensiv- und Notfallmedizin legt.

Dr. med. Rossbach wechselte vom Hospital zum Heiligen Geist Kempen zum Evangelischen Krankenhaus in  Mettmann. In Kempen war der 38-jährige Familienvater zuletzt als leitender Oberarzt der Anästhesie, Standortleiter des Notarztstandortes Kempen und leitender Notarzt für den Kreis Viersen tätig. Seine Assistenz- und Facharztzeit durchlief er zuvor im Helios Klinikum Wuppertal und hat in seiner Zeit bei dem Maximalversorger die gesamte Bandbreite der Anästhesie kennengelernt. Seit 2012 ist Dr. med. Rossbach zudem als Hubschrauberarzt tätig und geht nach wie vor an zwei Tagen im Monat als Hubschrauberarzt der DRF Luftrettung Dortmund mit dem „Christoph Dortmund“ in die Luft.

Schwerpunkt seiner Arbeit ist aber nun das EVK Mettmann. „Ich freue mich sehr auf meine neue Funktion als Chefarzt hier im Haus. Es ist natürlich eine ganz besondere Herausforderung, in die Fußstapfen meines Vorgängers zu treten, der die Abteilung über einen so langen Zeitraum geführt und sowohl fachlich, als auch persönlich sehr geprägt hat“, sagte Dr. Rossbach. „Einige bewährte Prozesse werde ich sicherlich bestmöglich fortführen, denn Dr. Linde hat uns eine sehr gut aufgestellte Abteilung übergeben. Dennoch: Es gibt noch Potential und das möchte ich gemeinsam mit Dr. med. Hofer und dem Team ausschöpfen“, so Rossbach weiter, der bereits auf drei Wochen im EVK zurückblicken kann. „So langsam finde ich mich zurecht, ab und an gibt es aber immer noch Räume und Treppenhäuser, in denen ich noch nicht war. Die letzte Orientierungslosigkeit an meinem neuen Arbeitsplatz wird sich aber bald legen“, dessen ist sich der Chefarzt sicher.

Komplexer werdende Strukturen und neue Herausforderungen begründen auch die weitere neue Personalie mit Dr. med. Hofer innerhalb der Abteilung. Er fungiert seit Jahresbeginn als Leitender Arzt für Intensiv- und Notfallmedizin innerhalb der Abteilung für Anästhesie. Dr. med. Hofer, der seine Assistenzarztzeit ebenso wie Dr. med. Rossbach im Helios Klinikum Wuppertal absolvierte, wechselte danach als Facharzt für Anästhesie ins Agaplesion Bethesda Krankenhaus in Wuppertal und arbeitete dort zuletzt als Oberarzt im Bereich der

Intensivmedizin. Gemeinsam werden beide nun die Abteilung in Mettmann neu aufstellen, ohne sich dabei in die Quere zu kommen. „Dr. Rossbach und ich kennen uns bereits seit dem Studium und sind seit dieser Zeit sehr gut befreundet. Im Laufe der Zeit entstand unsere Idee, irgendwann einmal eine Anästhesie als Doppelspitze zu leiten, weil wir der Überzeugung sind, dass zwei Ärzte mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie wir sie mitbringen, mehr leisten und erreichen können“, sagte Hofer bei seiner Vorstellung im EVK. Dass die Herausforderungen steigen und mehr Leistung gefordert wird, liegt neben der steigenden Anzahl von nur noch überregionalen Notfallpraxen und dem demographischen Wandel auch in den komplexer werdenden Ansprüchen an die Mediziner selbst begründet. Sie müssen neben ihrem stetig wachsenden fachlichen Know-How in Chefarztposition auch den Kostenapparat der Abteilung überblicken und gleichzeitig ein Team führen und leiten. Daneben wachsen die Ansprüche der Patienten, die kurze Wartezeiten, eine schmerzarme Behandlung und rund um die Uhr Service und Freundlichkeit verlangen. Ansprüche, die durch doppelte Manpower und doppelte Expertise für alle Seiten besser umgesetzt werden können.

Die mittelfristig anvisierten Ziele der Ärzte im innerklinischen Bereich sind bereits klar formuliert: „Zum einen wollen wir Prozesse optimieren, wie beispielsweise die OP-Planung. Die Säle sollen zeitlich bestmöglich genutzt, benötigtes Personal optimal geplant werden. Zudem möchten wir patientenfreundlicher werden, das heißt die Wartezeiten der Patienten vor einer OP-Besprechung so gering wie möglich halten und auch die Angehörigen einbinden. Insbesondere die Intensivstation mit 9 Intensivbetten, 4 Betten für Schlaganfallpatienten und einer bald folgenden „intermediate care“ soll durch eine patientenorientierte Kommunikation zwischen Medizinern und Patienten / Angehörigen ihren Schrecken verlieren“, erklärte Dr. Rossbach.

Die Geschäftsführung ist mit der neuen Doppelspitze dem Konzeptvorschlag bzw. dem Vorhaben der zwei neuen Ärzte gefolgt und mit der getroffenen Wahl aus einer Reihe von sehr guten Bewerbern überaus zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. med. Rossbach und Dr. med. Hofer zwei sehr gut qualifizierte und erfahrene neue Ärzte gewinnen konnten und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt Geschäftsführer Bernd Huckels hinsichtlich der getroffenen Personalentscheidung.