Behandlungsschwerpunkte
Bauchchirurgie
In enger Kooperation mit der in unserem Haus ansässigen Spezialabteilung für Magen-Darm-Erkrankungen kommt demzufolge dem chirurgischen Behandlungsspektrum bei gut- und bösartigen Erkrankungen des Bauchraumes eine besondere Bedeutung zu.
Onkologische Chirurgie
Bei fachübergreifenden Krankheitssituationen (Darmkrebs oder die Bauhhöle einbeziehende Tumorerkrankung der weiblichen Beckenorgane) wird der Patient im Sinne eines interdisziplinären operativen Managements chirurgisch begleitet.
Den onkologischen Eingriffen an Dünn-, Dick-, Mast- u. Enddarm kommt ein besonderer Stellenwert zu, was auch durch die geplante Zertifizierung zum Darmzentrum dokumentiert wird. Hier bestehen feste Kooperationen zu allen Beteiligten an der Therapie, so dass dem Patienten eine Behandlung nach Maß angeboten wird.
Minimal-invasive Chirurgie
Im besonderen Umfang erfolgen auch die gewebeschonenden, häufig den Patienten nur gering belastenden minimal-invasiven Eingriffe - meist als Schlüssellochoperation bekannt - an Gallenblase, Bauchfell, Dickdarm, Magen, Milz, Leber und Blinddarm.
Die minimal-invasiven Verfahren sind in unserem Hause seit Jahrzehnten etabliert, der Chefarzt der Abteilung stammt aus einer ausgewiesenen Spezialklinik für minimalinvasive Chirurgie.
Proktologie
Erkrankungen des Enddarmes und des Afters werden eigens durch einen auf diesem Gebiet langjährig erfahrenen Oberarzt behandelt, was sowohl die Diagnose als auch die modernste operative Therapie einschließt.
Schilddrüsenchirurgie
In der Klinik wird die stadiengerechte Versorgung von gut- und bösartigen Erkrankungen der Schild- und Nebenschilddrüse durchgeführt. Hierzu stehen ebenfalls alle modernen Hilfsmittel für ein möglichst atraumatisches Vorgehen (minimal-invasive videoassistierte Schilddrüsenchirurgie) und Erhöhung der Patientensicherheit (intraoperatives Stimmband-Nervenmonitoring) zur Verfügung.
Hernienchirurgie
Die Versorung von Leisten-, Schenkel-, Bauchwand- und Nabelbrüchen wird individuell an die Situation des Patienten angepasst. Das Konzept schließt alle etablierten Verfahren der Hernienchirurgie ein. Das Spektrum reicht vom minimal-invasiven Vorgehen bei Leistenbrüchen bis zum Bauchdeckenersatz bei großen Narbenbrüchen.
Unfallchirurgie/Orthopädie
Ein weiterer Schwerpunkt in der operativen und nicht operativen Betreuung wird über den unfallchirurgisch-orthopädischen Sektor abgedeckt. Hierbei kommen alle gängigen Eingriffe zur Wiederherstellung Unfallverletzter und Beseitigung von Verletzungsfolgen an Knochen, Sehnen, Bändern und Gelenken zum Einsatz.
In Anbetracht des zunehmenden Anteils der älteren Bevölkerung mit Verletzungs- und Sturzfolgen im Bereich der großen Gelenke sowie auch die generelle Häufigkeit von degenerativem Gelenkverschleiß mit Gebrauchsunfähigkeit bzw. Funktionseinschränkung der betroffenen Extremität auch bei jüngeren Patienten, kommt dem künstlichen Gelenkersatz, wie auch dem Endoprothesenwechsel an Hüft- und Kniegelenk sowie Schultergelenk eine große Bedeutung zu.
Weiterhin kommen auch hierbei minimalinvasive Synthesetechniken zur Stabilisierung von Brüchen sowie modernste Implantationstechniken zum Einsatz. Die unfallchirurgische Abteilung arbeitet bei Knie- und Hüftpfannenimplantationen nun schon seit mehr als einem Jahr mit einem zukunftsweisenden Navigationssystem. Durch den Einsatz dieses computergestützten Systems können Implantationen mit höchster Präzision durchgeführt werden, um eine längere Lebensdauer des Implantats zu erreichen.
Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch diagnostische Abklärung von Gelenkschäden in Form der Gelenkspiegelung sowie der sich möglicherweise daran anschließenden Behandlungsmodalitäten durch arthroskopische Operationen. Darüber hinaus wird die operative stadienadaptierte Versorgung und Korrektur von Fehlstellungen und Deformationen des Fußes und der Zehen angeboten.
